Skatkarten

Skat als Spiel kennt man bekanntlich in allen europäischen Kulturen. Entwickelt wurde dieses Spiel im Mittelalter. Das Kartendeck der Skatkarten besteht aus 32 Einzelkarten. Im Mittelalter versuchten Wahrsager und Kartenleger dieses Kartendeck zum Wahrsagen zu nutzen. So hatten sie die Möglichkeit, der verbotenen Kunst des Wahrsagens nach zu gehen ohne erwischt zu werden. Das Skatkartendeck unterteilt sich in vier Spielfarben und in die Bereiche Personenkarten, Zahlenkarten und Trümpfe. Trumpf ist hierbei beispielsweise das As. Als Personenkarten sieht man den Buben, die Dame und den König an. Im Skatblatt kann man die Dame beispielsweise deuten indem man sie als Mutter oder Geliebte definiert. Die Spielfarben können den Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde zugeordnet werden. Dieses ist kein Muss. Kartenlegen mit den Skatkarten ermöglicht jedem, sein eigenes System zu finden. Kartenlegen mit den Skatkarten gilt als eine der beliebtesten Formen. Es ist gut und klar strukturiert und dient Einsteigern in das Kartenlegen als erste Hürde in diesem Lernprozess. Wahrsagen mit den Karten hat sich zwei Dinge zum Ziel gesetzt. Einerseits soll mit Hilfe der Karten ein Blick in die Zukunft einer bestimmten Person geworfen werden, andererseits möchte der Kartenleger dem Ratsuchenden dabei helfen, Fragen im Hier und Jetzt besser beantworten zu können. Arbeitet man mit dem Kartenlegen, deutet man die Karten nach ihrer Zuordnung und setzt diese in Bezug zu einzelnen Situationen des Ratsuchenden. Kartenlegen möchte das eigene Bewusstsein erweitern und verborgene Informationen die der Ratsuchende eventuell in sich trägt aktivieren. Kartenlegen dient hier als Wegweiser.