Chinesische Astrologie
Samstag, Juni 24th, 2006Die chinesische Astrologie, die eine enge Verbindung zur chinesischen Philosophie hat,
versteht den Kosmos mit seinen Gestirnen, der Erden und den Menschen als ein Spiel unterschiedlicher Kräfte, die einem harmonischen Gleichgewicht entgegenstreben.
Die chinesische Philosophie ist ca. viertausend Jahre alt und geht auf den „Gelben Kaiser“ Shi Huangdi, einen mystischen Führer Chinas, zurück. Im Gegensatz zur westlichen Astrologie geht die chinesische Astrologie von mündlich überlieferten Volksmythen aus.
Das Buch der Wandlungen (I Ging) ist das bekannteste chinesische Weissagungsbuch und über 2000 Jahre alt. Es enthält Deutungen der Wirkungen und Beziehungen der kosmischen Kräfte die, wenn sie aus dem Gleichgewicht geraten, übernatürliche Phänomene hervorrufen, die dem Menschen dienen sollen.
Die chinesische Astrologie gibt allgemeine Verhaltensregeln im Umgang mit seinen Mitmenschen und wie man mit seinen Charaktereigenschaften am besten umgehen sollte. Sich selbst zu kennen bedeutet ein besseres Leben zu führen, weil man danach strebt, was einem zuträglich ist. Im Unterschied zur westlichen Astrologie, soll man sich in der chinesischen Astrologie dem eigenen Sternzeichen anpassen und dadurch innere Freiheit finden. Indem man die eigenen individuellen Motive und Eigenschaften in den Hintergrund stellt, findet man zum ewigen Frieden.
Die chinesische Astrologie steht in einem Zusammenhang mit dem chinesischen Kalender. Die Menschen haben sich durch die Erstellung eines Kalenders Regeln geschaffen, die es Ihnen ermöglicht, nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten zu leben, um in Harmonie mit der Welt zu sein.
Der chinesische Kalender ist ein Mondkalender. Den 12 lunaren Zyklen entsprechen 12 Monate mit 29 oder 30 Tagen woraus sich 354 Tage im Jahr ergeben. Da sich gegenüber den landwirtschaftlichen wichtigen Jahreszeiten des Sonnenjahres Verschiebungen ergeben, wird sieben Mal in 19 Jahren ein zusätzlicher Schaltmonat eingefügt.
Nach dem alten chinesischen Kalender der chinesischen Astrologie begann das neue Jahr mit dem Tag nach dem zweiten Neumond. Nach dieser Einteilung sind die Monate April und Mai Wintermonate. Das chinesische Denken ist zyklisch und so folgt auch die Zeiteinteilung einem Zyklus von 60 Jahren. Dem chinesischen Tierkreiskalender liegt ein Duodezimalzyklus von zwölf Jahren, zwölf Monaten und zwölf Stunden zu Grunde dem zwölf Tierkreiszeichen zugeordnet sind.
Die zwölf Tierkreiszeichen der chinesischen Astrologie mit ihren Eigenschaften sind:
Jahr der Maus: angriffslustig
Jahr des Rindes: sanft
Jahr des Tigers: verwegen
Jahr des Hasen: gutmütig
Jahr des Drachen: geistreich
Jahr der Schlange: schlau
Jahr des Pferdes: ungeduldig
Jahr der Ziege: artig
Jahr des Affen: unbeständig
Jahr des Huhnes: stolz
Jahr des Hundes: treu
Jahr des Schweins: ehrlich
Jedes Jahr zum chinesischen Neujahr wechselt die Bezeichnung des Jahres zyklisch nach dieser Namensliste. Zur Zeit befinden wir uns im Jahr des Hundes.